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Betriebsgeschichte

Hofladen
jeden Samstag
9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

unter der Woche:
nach tel. Vereinbarung

 
 
 

Betriebsgeschichte

Im Jahre 1906 kauften die Brüder Arnold und Emil Pfister an der Haupt strasse in Bözen einen Bauernhof. Arnold war Bäcker, Emil Bauer und somit für das Landwirtschaftliche zuständig.
1942 übernahmen Karl und Marie Pfister-Käser den Hof mit insgesamt 9 Hektar Land, den sie 1976 an ihren Sohn Werner Pfister und seine Frau Rosmarie weitergaben. Zum Hof an der Hauptstrasse gehörten rund 20 Hektaren Land. Betrieben wurde Ackerbau, Viehzucht und Rebbau. Die Trauben verkaufte man der landwirtschaftlichen Genossenschaft (Volg).
Mit dem Bau des neuen Autobahnteilstückes von Frick nach Brugg wurde ein Teil des Landes neu verteilt. Dies ermöglichte es Rosmarie und Werner Pfister vom Dorf auszusiedeln.
1984 wurde der Lindenhof zwischen Bözen und Zeihen bezogen. Zum Betrieb gehörten eine Kranscheune mit einem Boxenlaufstall und einem Melkstand. Dort konnten immer drei der rund 20 Kühe miteinander gemolken werden. Zu diesem Zeitpunkt bewirtschaftete die Familie Pfister rund 25 Hektaren. Das Milchkontingent betrug 85000 Kilogramm.
1990 entschloss man sich, künftig mehr auf die Sparte Rebbau zu setzen. Die Lese von rund einer Hektare Reben wurde erstmals im Lohn gekeltert und dann ab Hof in Eigenvermarktung v
erkauft.

Vier Jahre später, 1994, wurde der ganze Betrieb auf Integrierte Produktion (IP) umgestellt. Eine weitere Oekologisierung erfolgte durch den Einstieg in das Natur-2002-Programm des Kantons.

1996 stellte die Familie Pfister die Intensivmast ein. Anstelle der Intensivmast trat eine extensivere Freilandhaltung, um die strengen Vorschriften des Natura-Beef-Labels erfüllen zu können. Gleichzeitig wurden die Anstrengungen verstärkt, das Fleisch direkt zu vermarkten. Ein Jahr später wurde an die Scheune ein Stall für Mutterkühe angebaut.
Im Jahr 2001 stellte man den ganzen Betrieb auf Mutterkuhhaltung mit der Fleischrasse Limousin um. Die Milchproduktion wurde aufgegeben.Zurzeit bewirtschaftet die Fam. Pfister 33 ha Land. Die Haupterwerbszweige sind klar der Rebbau und die Mutterkuhhaltung kombiniert mit der Direktvermarktung. Der Ackerbau hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung verloren und spielt nur noch eine untergeordnete Rolle.

Seit der Betriebsübernahme bildete Werner Pfister landwirtschafliche Lehrlinge aus. Diese Tradition hat auch mit dem Einstieg des Sohnes Reto auf dem elterlichen Betrieb zwischenzeitlich kein Ende gefunden.

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